Neujahrswünsche im Februar…..

Wenn die besten Wünsche für das Jahr 2018 erst im Februar kommen, dann hat das neue Jahr nicht ganz so ruhig gestartet…. Ich wünsche euch allen von Herzen das viele eurer Wünsche in Erfüllung gehen, viel Erfolg bei all euren Vorhaben und vor allem Gesundheit! Fühlt euch lieb gegrüßt, eure Nadin P.s. ich glaube so […]

Anna

Geschichte des Tages Nadin Brunkau Anna Sie sah in den Nachthimmel hinauf. Konnte es tatsächlich sein, dass er zu einem jener Sterne dort oben geworden war? Wie oft hatten sie im letzten Sommer gemeinsam unter dem Himmelszelt gesessen, und er erzählte von seiner, dieser Phantasie. Es war seine Vorstellung von der Reise, die er bereits […]

Dienstag, 3.Oktober

Im Rückblick werden wir schon das ein oder andere Mal gedacht haben: Hätte es diesen oder jenen Moment nicht gegeben, wäre heute einiges anders. Ohne Umschweife, ohne Wenn und Aber, vermag ich am heutigen Tag zu sagen: Ohne die Deutsche Einheit 1989/ 1990 wäre für mich definitiv heute ALLES anders.  Bei allen Diskussionen um das […]

HELENE vs . xxx

Ebenso kraftvoll wie Helene Fischer die Töne ins Mikrofon trällert, habe ich mich jahrelang gegen ihre Musik gewehrt. Und damit nicht nur gegen sie sondern auch gg meinen Mann, einen bekennenden Fan. Der Höhepunkt war ebenso gefordert wie erreicht, als kein Mensch an ihrem „Atemlos“ Ohrwurm vorbeikam. Und nun bei den ersten Sonnenstrahlen und dem […]

Reisen

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“ Schreib doch mal wieder etwas über das Leben!“
Diese Bitte, die Aufforderung dringt an mein Ohr von den Lesern meines blogs, die es vermissen.
Während bei dem ersten Gedanken daran, das Thema „Leben“ zu groß und weitläufig erscheint und meine wohlgemeinte Nachfrage: „Worüber denn genau?“ noch überdacht wird, bleiben meine Augen an dem ersten Wort der Bitte hängen: “ SCHREIB!“

„Schreib!“- MACH! – ist manchmal gar nicht so einfach. Das kennt ein jeder mit seinem eigenen Hobby, einem Vorhaben oder einer Idee.
„Mach doch mal!“ – wie oft hören wir diese Worte und sehen dabei als einziger die 1000 Hürden im Kopf.

Warum fällt es einem Außenstehenden (mich selbst eingeschlossen , wenn ich auf der anderen Seite sitze) so leicht, diese anspornenden Worte auszusprechen und die vermeintlich vorgebrachten Einwände allenfalls still zu belächeln?
Sie still zu belächeln , da sie höchstens als Ministufe erscheinen, während der Zweifelnde sie als unüberwindbares Hindernis, als Hürde wahrnimmt? Als Stolpersteine, Zwangspausen überall auf dem Weg hin zu der Burg, dessen Zugbrücke ohnehin hochgezogen und damit unbetretbar erscheint?

„Schreib doch mal wieder was über das Leben!“

Über das Leben, dieses schöne, häufig unplanbare und ebenso alltägliche wie überraschendes Konstrukt…

Vielleicht stocken wir nur, weil wie in meinem Fall hier bei diesem Schreibthema das Ziel viel zu weit entfernt, zu allgemein und schwammig erscheint?
Wie oft ist es im Leben so, das ein Ziel nur ganz klein am Horizont zu erahnen ist? Meistens unklar, unscharf und nicht deutlich umrissen, fällt es uns dann schwer, zielgerichtet darauf zuzugehen.
Und selbst wenn wir den richtigen Weg eingeschlagen haben , erkennen wir vielleicht, das dieses Ziel mit jedem Schritt den wir uns ihm nähern, größer und größer und die Festung bald uneinnehmbarer denn je erscheint.

Vielleicht hadern wir dann einen weiteren Moment noch damit, ob uns die Kraft und Energie reicht, um nach diesem langen Kräfte zehrenden Marsch die letzte entscheidende Schlacht auch noch zu schlagen?

Doch was ist es denn, was die anderen und uns selbst auch dazu verleitet, einen jeden zu diesem Aufbruch zu motivieren?
Pläne zu schmieden und sie in die Tat umzusetzen? Und nicht schon vorher zu verzweifeln, sondern langsam Schritt für Schritt einen Fuß vor den anderen zu setzen?

Es sind die Etappen, die Teilschritte die wir bei dem vorherigen Szenario völlig außer Acht gelassen haben. Die kleinen Erfolgserlebnisse, die schönen Momente, die Augenblicke, die uns erwarten, wenn wir diese Reise als großes Ganzes betrachten und nicht nur als eine Mammutaufgabe, die auf uns wartet.

„Schreib doch was über das Leben!“ Über dieses Leben, das jede Minute passiert und über all die kleinen Dinge hin auf dem Weg zu dem großen Ganzen, welches wir am Horizont vielleicht noch gar nicht sehen. Tag für Tag setzen wir mutig einen Schritt vor den anderen und nähern uns dem vielleicht noch unsichtbaren, einzigen Ziel.
Manchmal drehen wir uns im Kreis oder hadern mit dem Gefühl uns verlaufen zu haben und doch bleibt die Richtung stetig gleich: Vorwärts.
Immer vorwärts- so spornen uns die kleinen Augenblicke an, die schönen Momente – diese Teiletappen. Die kleinen Strecken die wir bestreiten, während wir von einem Meilenstein zum nächsten laufen. Den Steinen, auf die wir nach ihrem Erreichen stolz blicken und ähnlich aufrecht neben ihnen stehen. Dann wenn wir den buckligen Gang der Etappe vor Glück vergessen und uns neben ihnen für einen Moment glücklich stehend in den wolkenlosen Himmel recken. Dann spüren wir, wie wir wachsen, mit und neben ihnen; wie wir größer werden bis wir das Ziel am Horizont endlich erkennen: Es ist diese Reise, das Leben an sich, das uns nicht in ferne Welten entsendet , sondern stetig weiter und voran auf diesem Weg hin zu uns selbst!

Stationen

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„Der Zug ist längst abgefahren!“

Sie sah ihn bei diesen maulenden Worten an. Nein, vielmehr sah sie durch ihn hindurch auf die imaginäre Anzeigetafel hinter ihm. Auf den digitalen Fahrplan der ihr verriet, dass auf jedem der sieben Gleise in der nächsten halben Stunde ein neuer Zug einfahren würde. Sah er sie denn nicht?
Zwischen den Abfahrtszeiten fand sie zurück zu seinen Augen und zu der darin liegenden Trauer , Resignation und dem Wehmut über den verpassten Zug.
Der Lautsprecher auf dem Bahnsteig knackte laut, ehe die montagsmüde Dame die Einfahrt eines neuen Zuges ankündigte und um Vorsicht dabei bat.

Sie sah ihn an.
„Ja, DER Zug ist vielleicht weg. Aber im fünf-Minuten-Takt kommen neue.“

Jetzt sah er es auch:  das Gewimmel auf den Bahnsteigen. Das Ein- , Aus- und Umsteigen der Reisenden mit einem Ziel. Sie schoben sich mal mit leichtem, mal mit schwerem Gepäck an ihm vorbei, während er unschlüssig auf der Rolltreppe lief nur um nirgendwo anzukommen.

„Manchmal habe ich das Gefühl, das Leben ist zu schnell für mich. Es rast regelrecht. Mal schaue ich von meinem Sitz hinter den Scheiben heraus und mal spüre ich seinen Fahrtwind, wenn es an mir vorbeirauscht.“

Sie strich über seine Hand in dem Café zwischen all den Reisenden in der ersten Frühlingssonne.
„Jeder Zug wird irgendwo anhalten und dann kannst du selbst entscheiden, ob du zusteigst oder ihn ohne dich weiterfahren lässt.“

Er schwieg. Griff nach dem Bierglas und nahm einen tiefen Schluck.
Plötzlich hörte er den fremden Jungen am Nachbartisch. Er spielte mit einer Holzeisenbahn und fuhr gerade den Bahnhof unter dem Tisch zwischen den Beinen seiner Eltern an.
„Alles Aussteigen- Endstation!“

Wie zur Bestätigung nickte der Biertrinkende seiner Freundin zu.
‚Siehst du!‘ , schienen seine Augen zu sagen. Er verzog dabei die schmalen Lippen zu einem gequälten Lächeln.

„Umsteigemöglichkeiten an den anderen Gleisen!“ , tönte der Sechsjährige durch die Lautsprecherhände.

Nun hob sie die Brauen.
‚Siehst du‘ , sagte ihr Lächeln als sie das Glas zu ihm hob. Leise prostete sie ihm zu.
„Sogar der Kleine weiss es schon: selbst Endstation bedeutet nicht zwangsläufig das Ende einer Reise!“

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