Interview im Autorennetzwerk

Autoreninterview Nadin Brunkau Mein Name ist Nadin Durcak. Ich bin 40 Jahre alt und habe mein Herz in Heidelberg verloren. Die meisten von euch kennen mich unter meinem Mädchennamen: Nadin Brunkau. Begonnen hat alles mit einer schwierigen Phase in meinem Leben. Wer kennt sie nicht, persönliche Schicksalsschläge, die uns manchmal daran erinnern, uns fast zwingen, […]

Wie die Zeit vergeht …

​Ein Jahr ist es her … Zeit, Danke zu sagen für all jene, die mich auf diesem Weg des Schreibens begleiten!   Daaanke🌻
7. Oktober 2015

WENN WORTE ZU GESCHICHTEN WERDEN…

Wenn Worte zu Geschichten werden, tauchen wir ab in die fremde und uns doch eigene Welt, in der wir bekannten Wesen begegnen, Schutz suchen vor fremden Mächten oder unbekannten, nie gesehenen Kreaturen.

Mal sind es Erfahrungen, Wünsche oder Träume. Ein anderes Mal vielleicht Ängste,  Gehörtes oder Sorgen die uns beim Schreiben antreiben. Ihnen allen ist gemeinsam, dass wir sie scheinbar objektiv aus der Erzählperspektive betrachten und manchmal sogar noch selbst beim Aufschreiben etwas über sie und uns lernen.

Finden wir morgen einen unserer Protagonisten in einer Situation wieder, in der wir im wahren Leben so oder anders entscheiden würden, lassen wir ihm vielleicht einmal freie Hand und beobachten mit angehalten Atem seinen Gang und seine Erfahrungen, die uns bisher verwehrt blieben .
Manchmal sind es Erfahrungen die wir auch nie teilen möchten, spiegeln sie doch unsere ureigenen Ängste, Verlust oder Schmerz, den wir glauben nicht ertragen zu können.

Dann bleibt uns als Autor nichts anderes übrig als ihnen zu folgen, sie zu begleiten und nicht länger über den anderen, leichteren Weg nachzudenken oder zu hadern.

Wir tragen sie sicher auf den Flügeln unserer Worte und betten  sie nach ihrem Kampf friedvoll und geborgen in der Geschichte.

Wir tragen die Verantwortung für jedes geschriebene Wort. Nicht nur für uns,  die spielenden Personen  sondern auch für den Leser.

Vielleicht spiegelt er doch die eine oder andere Situation für sich, so zeigen ihm unsere Akteure Möglichkeiten oder Wege sie zu bestreiten.

Er hat die Wahl, sie als Feiglinge abzustempeln, den Weg als richtig oder falsch anzusehen oder sie als Vorbild zur Bewältigung manch kommender Krise zu nehmen.

Ein jeder mag die gleiche Person in der Geschichte anders deuten. Kommt es doch auf des Lesers persönliche Situation und seinen Blickwinkel an. So wie wir uns aus einer Handvoll Hauptakteuren immer denjenigen picken, der uns persönlich am nähsten  steht oder der uns mit seiner Handlungsweise anspricht. Das kann für den einen der Held, für jemand anderen der vermeintlich Schwächere sein. Für einen Dritten wieder jemand ganz anderes.

Sie fühlen dann mit ihm, beobachten aufmerksam seine Reise durch das Dickicht der Gefühle und Situationen innerhalb der Geschichte.

Fast werden die beiden beim Lesen eins.  Bald hört man den Leser seinem Protagonisten einen Ratschlag zurufen, dann sieht man sein Kopfschütteln über die vermeintlich falsch getroffene Entscheidung, wenn der Leser entsetzt den schweren Atem anhält.

Wir hören das Aufatmen über den Seiten, wenn es am Ende dann doch noch einmal gut ausgeht.

Dieses Symbiose zwischen dem Akteur und dem Leser ist das, was man gemeinhin als „Lesererlebnis“ bezeichnet.  Das identifizieren,  das Mitfiebern und Mitfühlen des Lesenden,  das die Buchstabenmenschen fast Wirklichkeit werden lässt.

Dann, wenn sie unseren Lesern im Traum erscheinen. Manchmal bei Nacht oder vielleicht auch mit geöffneten Augen am Tag.

Dann können wir als Schreiberling stolz behaupten „wir haben alles richtig gemacht und die kalten leeren Seiten mit den Buchstaben und Worten zum Leben erweckt“.

EMPFEHLUNG

“ Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt.“
(Thomas Mann aus „Der Zauberberg“)

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Ab sofort erhältlich bei Amazon.de als ebook und Taschenbuch.

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„Es ist ein kleiner Ort. Nennen wir ihn Barn.  Er könnte auch anders heißen oder woanders liegen …“

Ich teile sie gern, diese Mitteilung über die gelungene Veröffentlichung dieses Buches. Besonders geeignet auch für Jugendliche und als Diskussionsgrundlage in Schulen. Gleichermaßen geeignet für Erwachsene und Jugendliche ab 14.

Viel Erfolg wünscht Nadin

Das erste Türchen …

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1036244339761028&id=100001264152098

Es ist soweit… der erste Dezember, das erste Türchen und der Startschuss für unsere Anthologie. 
Sie ist ab sofort erhältlich.

Da ich nur meine eigene beigesteuerte Geschichte kenne, bin ich genauso gespannt wie ihr auf die anderen Kurzgeschichten der Kollegen.

Wie bereits mehrfach erwähnt, haben wir uns alle, die  Autoren, Lektoren, Coverdesigner bis hin zu denjenigen, die die aufwendige Arbeit rund um die Veröffentlichung betreut haben, völlig honorarfrei daran beteiligt. Der Erlös der Anthologie geht zu 100% an die Stiftung „Brot und Bücher“ der Bestsellerautorin Tanja Kinkel und ihrem Mann Werner.

Ich freue mich, wenn es euch gefällt.
Alles Liebe, Nadin

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Aller guten Dinge sind drei …

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Das Leben leben, vom Leben schreiben, heißt auch immer, sich auf eine Reise zu begeben. Mal himmelhoch jauchzend, schwerelos gleitend, in schwindelerregenden Höhen. Ein anderes Mal führt es uns in dunkle Wälder, in denen wir orientierungslos herumzuirren scheinen. Dieser Band schreibt über Momente im Leben, die uns prägen und uns zu dem Menschen machen, der wir sind. Manchmal ist es nicht einfach, mutig zu bleiben, viel näher stehen uns dann die „sieben-Meilen-Stiefel“, um den Unzulänglichkeiten des Lebens zu entkommen. Lesen Sie diese kleinen Geschichten und Sie werden nicht selten nicken bei den Gedanken der Autorin. Es sind Geschichten über die kleinen, großen, leisen und lauten Augenblicke des Lebens, die uns prägen und deren Summe, das ausmacht, was wir gemeinhin „Leben“ nennen.

Jetzt erhältlich auf Amazon. De
Als ebook und Taschenbuch

Ich freue mich über eure Rückmeldung und wünsche euch einen guten Start ins Wochenende.
Viele Grüße eure Nadin