Anna

Geschichte des Tages Nadin Brunkau Anna Sie sah in den Nachthimmel hinauf. Konnte es tatsächlich sein, dass er zu einem jener Sterne dort oben geworden war? Wie oft hatten sie im letzten Sommer gemeinsam unter dem Himmelszelt gesessen, und er erzählte von seiner, dieser Phantasie. Es war seine Vorstellung von der Reise, die er bereits […]

HELENE vs . xxx

Ebenso kraftvoll wie Helene Fischer die Töne ins Mikrofon trällert, habe ich mich jahrelang gegen ihre Musik gewehrt. Und damit nicht nur gegen sie sondern auch gg meinen Mann, einen bekennenden Fan. Der Höhepunkt war ebenso gefordert wie erreicht, als kein Mensch an ihrem „Atemlos“ Ohrwurm vorbeikam. Und nun bei den ersten Sonnenstrahlen und dem […]

40 – argh ….

Vor einiger Zeit habe ich ihn selbst geschrieben und gepostet: den Beitrag mit dem Titel “ 40 – na und“. 
Nun neun Tage vor meinem eigenen 40. Geburtstag bleibt in meinem Kopf die „40“, während das „na und“ täglich, fast stündlich mehr und mehr weicht.  Was für ein gruseliges Gefühl, bald einer Midlife Crises gleichend, macht sich in meinem Bauch und Hals breit. Liegt schwer im Magen und schnürt mir die Kehle zu, wenn ich nur an diesen Geburtstag denke. Dabei hat es weniger mit dem Alterungsprozess an sich zu tun, ich würde wohl unbedarft 41 werden,  als vielmehr mit dieser magischen Grenze, die 40 für mich impliziert. Wenn ich optimistisch, meinen ungesunden Lebenswandel einmal ausblendend, davon ausgehe, das hohe Alter von achtzig zu erreichen, dann habe ich am 20. mit dieser „40“ die Hälfte meines Lebens bereits hinter mir. Dazu mischt sich dieses unangenehme  Gefühl, dass,  ähnlich wie beim Bergfest, die zweite Etappe immer kürzer erscheint und die Zeit schneller zu fliegen beginnt… Wer kennt es nicht dieses Gefühl, das die zweite Urlaubswoche schneller vergeht als die erste oder der Abstieg von Berg, der Rückweg einer Reise kürzer erscheint. – ARGH ….

Ja, ich hadere damit und gebe es offen zu. Mein Versuch heute morgen einen Blog für euch zu schreiben, ist ebenso kläglich an dieser Situation gescheitert wie mein Versuch, den Geburtstag samt Fest einfach ausfallen zu lassen. 

 Nun habe ich mich dennoch entschieden, euch einfach daran teilhaben zu lassen. Vielleicht ging es ja dem/ der einen oder anderen auch schon so.

Nichts desto trotz oder gerade deshalb wünsche ich allen wundervolle Augusttage, in denen sich die Sonne bald wieder zeigt. Euch und mich mit ihrer Wärme umarmt, das Lachen mitbringt und uns allen zeigt: „so schön kann Leben sein“ ;):)😂

Autor hin…Autor her…

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Irgendwann im Laufe des Schreibprozesses, mit der Erfahrung und der Übung kristallisieren sie sich heraus: die Spektren und Genre, die einem am besten liegen. Fast schleichen sie sich dann von selbst immer wieder ein, egal mit welcher Motivation wir einen Text beginnen.
So mag jeder Plot bei manchen in Reimform enden, während er bei einem anderen fast automatisch zu einem Kriminalfall wird. Wieder andere finden jedes noch so versteckte Türchen, um in die Dystopie, Utopie oder Sciencefiction / Fantasywelt einzutreten. Bei noch anderen wird der komödiantische Beginn regelmäßig zu einem herzzerreißenden Drama, während der nächste den unsichtbaren Schalter zur Zeitreise nutzt und aus dem Hier und Jetzt schwupsdiewups verlässlich einen historischen Roman zaubert.
Manchmal können wir diese Entwicklung während des Schreibens fast wie ein Aussenstehender mit angehaltenem Atem verfolgen und die Wendung die die ursprüngliche Geschichte nimmt unmöglich aufhalten.

Oder wollen wir sie vielmehr gar nicht aufhalten, weil jedes geschriebene Wort uns weiter in das Genre bringt, das wir als unser Steckenpferd erachten? 

Doch was ist, wenn wir damit eine Nische bedienen die so gar nicht dem zur Zeit angesagten Mainstream entspricht? Wenn der Gedanke: „wer soll denn das lesen?“ zeitgleich mit dem, die Geschichte vorantreibenden Stift über das Papier huscht.
Und wie sehr können wir tatsächlich Genre bedienen über die wir bisher schwiegen? Nicht schrieben, weil wir davon ausgingen, dass diese Tür in unserem kreativen Hirn verschlossen ist?
Oder ist es uns als Schreiberling ähnlich einem Maler, der eine Auftragsarbeit erhält, möglich uns an alle Vorgaben anzupassen und sie dann mit unserem Herzblut zu schreiben? 

Ich wage die These, dass ein jeder von uns diese Gedanken schon einmal hatte. Diese oder jene Ausschreibung aus genau diesen Genrefremden-Gründen sofort überblättert.
Doch so schön das Schreiben an sich auch ist, leben wir als „Künstler “ doch von der Anerkennung. Anerkennung die wohl oder übel ersteinmal Leser voraussetzt, die nicht zwangsläufig in einem Separee stundenlang auf uns warten. Deren Rückmeldung, Rezension oder  Weiterempfehlung unser „Beifall“ ist.
Viele werden an diesem Punkt sagen: ihnen geht es nicht um das Geld. Und doch würde sich keiner verstecken, wenn ihm plötzlich ein „Harry Potter“ aus der Feder springt oder zumindest die Kugelschreibermienen, das Druckerpapier oder die Portokosten hereinkämen.

Wie sind eure Erfahrungen?
Tastet ihr euch an „fremde“ Genre heran?
Wo sind eure Wurzeln und wie weit ragen die Äste eures Baumes in diesen scheinbar unendlichen Himmel?

Buch- und Vorstellung im AutorenLike auf fb Teil 2:

Buchvorstellung Teil 2: 

,,Das Leben leben – in all seinen Farben“ von Brunkau Nadin

Vom Leben schreiben

…das  ist so ein Titel, der geradezu dazu einlädt, ein Fortsetzungsband zu werden.

Wie könnte ich sonst in dem schmalen Buch all den Facetten des Lebens auch nur annähernd gerecht werden?
Entstanden ist die Idee, der Gedanke, so trivial das auch erscheint, nach den vielen Rückmeldungen auf meinen Blog.
Da wechseln sich öffentliche Kommentare mit persönlichen Nachrichten ab, von Menschen, die die Worte meiner Beiträge nicht nur gelesen haben, sondern fühlten.

Dieses Buch ist kein „Lebensratgeber“ im klassischen Sinne.
Vielmehr sind es Gedanken, Geschichten und Gedichte zu diesen einzigartigen Momenten, die das Leben selber schreibt: manchmal schwer zu ertragen, ein anderes Mal glücklich machend. Hin und wieder lassen sie uns zweifeln, fast verzweifeln, nur um uns dann ein anderes Mal, zu Könige im Königreich unseres eigenen Lebens zu machen.

Was gibt es noch persönlich zu mir zu sagen? Ich bin mit 15 Jahren von einer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt nach Heidelberg umgezogen, wobei dieser Umzug von der einen Staatsform in die andere eher einer „Umsiedlung“ gleichkam. Ich habe das Abitur gemacht und anschließend eine Aus- und Weiterbildung zur Bankfachwirtin.
Wie schon vielfach besungen, habe auch ich „mein Herz in Heidelberg verloren“. Ich lebe seit 1995 mit dem gleichen Mann zusammen und wir haben mittlerweile drei wilde Kerle und eine Hundedame. Zurzeit bin ich hauptberuflich Familienmanagerin mit einem Hang zum Schreiben.
Gern in einer Art, von der andere sagen, sie sei „Nadin“ mit einem Wiedererkennungswert, einem Hang zum episch lyrischen und mit Schachtelsätzen, die ich regelmäßig versuche in den Korrekturen einzudämmen. 😉 Ich mag es, wie das Schreiben meine Sinne wieder schärft. Wie wir als Schreiberlinge uns selbst, unsere Umgebung und das Leben wieder bewusster wahrnehmen und ich freue mich jedes Mal, wenn ich meine Leser auf diese Reisen mit Worten mitnehmen kann. Sie abtauchen und die Worte Bilder malen, die sie dann vor sich sehen, während sie dem Alltag entfliehen.
Zur Zeit arbeite ich an zwei Romanen. Der eine ist in der zweiten Korrekturphase, während der zweite Neue stetig wächst.