Artisten

Artisten Es geht darum, mit der Sprache zu jonglieren. Ihrer Herr zu werden und gleichzeitig mit ihr zusammenzuarbeiten. Mit den Worten Bilder zu malen, die in unserem Geist längst existieren, und die wir versuchen auf dem Blatt mit Silben, Worten und Sätzen nachzustellen. Je nachdem, wie gut uns dies gelingt, so zufrieden sind wir am […]

Sommer

Es ist Sommer  Die Menschen strömen bei den heißen Temperaturen mal in den Schatten, mal in den Abkühlung versprechenden See. Wir laben die aufgeheizten Körper in den kühlen Fluten, unabhängig davon, ob sie salzig sind, Wellen  bringen oder süßwassergleich den Himmel spiegeln. Es ist Sommer und damit jene Jahreszeit, die uns dazu bringt oder zwingt, […]

Nur eine Idee

Es ist eine der schönsten Phasen im Entstehungsprozess eines Buches: der Moment, wenn eine Idee reift. Vielleicht ist es , wie das erste Ultraschallbild, auf dem man(n)/frau das Geschlecht erkennt und dem auszutragenden Kind das erste Mal einen Namen gibt, während man sich vorstellt, wie es aussehen und sich entwickeln wird. Wem es wohl ähnlich […]

Interview im Autorennetzwerk

Autoreninterview Nadin Brunkau Mein Name ist Nadin Durcak. Ich bin 40 Jahre alt und habe mein Herz in Heidelberg verloren. Die meisten von euch kennen mich unter meinem Mädchennamen: Nadin Brunkau. Begonnen hat alles mit einer schwierigen Phase in meinem Leben. Wer kennt sie nicht, persönliche Schicksalsschläge, die uns manchmal daran erinnern, uns fast zwingen, […]

Der Akrobat

Es geht darum, mit der Sprache zu jonglieren, ihrer Herr zu werden, und gleichzeitig mit ihr zusammenarbeiten. 

Mit Worten Bilder zu malen, die im Geist längst existieren, und die wir versuchen, auf dem Papier mit Silben und Wörtern nachzustellen. Je nachdem wie gut uns das gelingt, so zufrieden oder unzufrieden sind wir als Autoren am Ende mit der Geschichte, einem Gedicht oder einem Buch.

Wie vielfältig unsere Sprache ist, wird uns vielleicht in dem Moment des Schreibens erst wieder richtig bewusst. Im Alltag kommen wir mit, übertrieben gesprochen, einer handvoll Wörtern aus, die wir zusätzlich mit unnötigen Füllwörtern strecken. Ungeachtet der Satzanfänge, die sich beliebig wiederholen, legen wir los und beginnen zu berichten.

Aufgeschrieben dagegen, wirkt das alles eher simpel, unattraktiv, vielleicht gar primitiv.

Also jonglieren wir als Schreibende mit den Buchstaben, Silben und Wörtern auf dem imaginären Seil und schaukeln mit den Sätzen kopfüber am Trapez. Welch ein Balanceakt, der Übung braucht, um bald ohne Sicherheitsnetz zu agieren.

Doch wenn es uns gelingt, ist uns der angehaltene Atem der Zuschauer, in diesem Fall der Leser, sicher, die mit offenem Mund unsere Bewegungen beobachten und uns am Ende der gelungenen Vorstellung tosenden Beifall schenken.