HELENE vs . xxx

Ebenso kraftvoll wie Helene Fischer die Töne ins Mikrofon trällert, habe ich mich jahrelang gegen ihre Musik gewehrt. Und damit nicht nur gegen sie sondern auch gg meinen Mann, einen bekennenden Fan. Der Höhepunkt war ebenso gefordert wie erreicht, als kein Mensch an ihrem „Atemlos“ Ohrwurm vorbeikam. Und nun bei den ersten Sonnenstrahlen und dem […]

On the air…

Erinnerung: Nicht vergessen, heute Abend 🙂 Lyriknacht von Autoren_Netzwerk und Radioplanet Berlin – Autoren Lesen ihre Gedichte Mit dabei: Doreen Malinka, Ellen Wolff, Andrea Riemer Susi Menzel, Walter Zeis, Jens Müller, Paul G. Recke, Helga Götze, Ragnar Guba, Antje Schmidt, Nadin Brunkau, Skye Silva, Chrissy Kromp, Louise Bourbon, Ralf Maul Wer sich das anhören möchte […]

Wortlos

Geschichte des Tages für das Autorennetzwerk auf fb Nadin Brunkau WORTLOS Sie sah ihn an. Er sah sie an. Es war diese Art von Schweigen, das so viel mehr sagte, als Worte je könnten. Ihre Augen erzählten ihm eine Geschichte, der er schweigend mit seinem ganzen Körper lauschte. Er hörte sie. Er fühlte es, jedes […]

An dich, mein Kind

Meinem Sohn zur Konfirmation „Mein Kind“, wie waghalsig klingt doch diese Begrüßung, heute an jenem Tag, an dem du in die Gemeinschaft der Erwachsenen aufgenommen wirst. Ich habe lange über eine andere Grußformel nachgedacht, doch keine Alternative fiel mir ein und dennoch, oder gerade deshalb, bleibe ich bei diesen ersten Worten, die mir zur Rede […]

Träume sind Schäume

Träume sind Schäume

Gedankenspiele, dieses ewige „was-wäre-wenn“ sind Lieblingsbeschäftigungen und Nahrung für so viele Tagträume.

Da kommt er dann, der Lottogewinn, mit dem wir uns Wünsche erfüllen, gleich nachdem wir großzügig die Menschen, die uns am Herzen liegen beschenkt haben.

Manch anderer träumt von einer Karriere im Rampenlicht und hört, spürt ihn förmlich den tosenden Beifall ringsherum im leeren Wohnzimmer.

Sie sind so endlos wie die Vorstellungskraft der Menschen an sich: die Situationen, Charaktere, die wir uns für einen Moment herbeiträumen, nur um für einen Augenblick dem Alltag zu entfliehen.

Doch was machen sie mit uns, diese Wunschvorstellungen, denen jegliche realistische Basis oder Grundlage fehlt?

Sie tragen uns kurz auf den Schwingen des Traumes über alle Unzulänglichkeiten des realen Lebens hinweg.

Je nach Vorstellungskraft sind wir in der Lage, aus den Tagtraumerlebnissen Stärke und Kraft zu ziehen.

Immerhin waren wir gerade noch jemand, der die Welt gerettet oder sonst eine Heldentat erfolgreich vollbracht hat.

In der Psychologie gibt es das Krankheitsbild der gespaltenen Persönlichkeit. Waghalsig mag ich behaupten, wir alle tragen etwas davon in uns.

Bestreiten wir unseren Alltag noch so routiniert und mit der angepassten, notwendigen Maskerade, einer Norm gleichend, kommen unsere Wünsche oder Ängste in diesen Tagträumen ans Licht.

Dann ist der vermeintlich Unauffällige plötzlich der umjubelte Superstar, der immer Disziplinierte, Rationale plötzlich kopflos und herzzerreißend unvernünftig verliebt.

Ein anderer, der aus Schüchternheit mit seiner Meinung hinter dem Berg hält, ein Redensführer, der die Massen begeistert und anführt.

Der Unsportliche ohne jegliches Ballgefühl schießt schließlich das entscheidende Golden Goal der WM und die Frau, die sich selbst für unattraktiv hält, wird plötzlich vom Mann der Träume wahrgenommen und geliebt.

Es sind diese Tagträume, in denen alles möglich ist. Wir Grenzen überschreiten, die es dort scheinbar gar nicht gibt.

Uns vielleicht selbst wundern, wie leicht wir die eine oder andere Hürde darin nehmen, die uns im wahren Leben nicht nur bremst, sondern uns noch dazu meterhoch die Sicht auf das eigentliche Ziel versperrt.

Wir kennen sie also alle, die vielen verschiedenen Persönlichkeiten in uns.

Manch einer mag sagen, wir haben aus ihnen eine für den Alltag gewählt. Die, von der wir meinen, mit ihr die an uns gestellten Ansprüche und Erwartungen am besten erfüllen zu können, auch wenn wir manchmal hadern und gerne eine andere wären, um die eine oder andere Lebenssituation vermeintlich besser meistern zu können.

So sollten wir uns erinnern, dass sie alle in uns stecken:

Die Mutigen, Erfolgreichen, Ängstlichen oder Besonnenen.

Mutig sollten wir ihnen Platz freimachen und ihnen den notwendigen Raum geben, um sich in uns und somit wir uns mit ihnen, stetig und kontinuierlich weiter zu entwickeln.

Ebbe und Flut

Ebbe und Flut Tiefes Glück Der Wunsch: auf ewig haltend Nicht schwindend Während die Gezeiten walten Tiefes Glück Ein Gefühl, das uns wachsen lässt Uns die Träume vom Fliegen schenkt Bald wie dem flügge gewordenen Vogel im Nest Tiefes Glück Das uns trägt durch die dunklen Täler des Lebens Über Berge, die Krater, sicheren Fußes […]