Große Freude über eine tolle Rezension!

Ich freue mich sehr über diese Rezension bei Amazon und möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei euch allen noch einmal zu bedanken. Als Schreiber- oder Leserling habt ihr mir alle doch so viele Impulse für dieses Kleinod gegeben. Danke nochmals an Kathi für das wundervolle Cover…ich schaue es selbst so gerne an 😉

So ein bisschen hat dieser Post etwas von „Eigenlob stinkt“ aber darüber sehe ich bei meiner Freude jetzt einfach einmal großzügig hinweg ;)😂

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Erhältlich bei Amazon.de

„Vom Schreiben schreiben“: Wenn Worte Bilder malen https://www.amazon.de/dp/B017P0Y210/ref=cm_sw_r_awd_YJAQwbKNGSVJ7

Ich wünsche euch einen guten Start in diesen Donnerstag!

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Introducing….

„Manchmal
Möchte man die Welt umarmen,
Gleich nach dem Gefühl, sie wegstoßen zu wollen.

Manchmal
Lacht man herzhaft laut auf,
Während die Tränen still über die Wangen laufen.

Manchmal
Erfüllt das eine unser Herz,
Was es im nächsten Moment in tausend Stücke reißt.

Manchmal
Schweigen wir bei den fehlenden Worten,
Während wir sie laut wortlos schreien.

Manchmal
Fühlt sich eine Umarmung so gut an,
Bevor das Gefühl von ihr erstickt zu werden, übernimmt.

Manchmal
Bleibt die Welt plötzlich stehen,
Während sie sich zeitgleich viel zu schnell dreht.

Manchmal
fühlen wir das Eine so verschieden,
Das eine kleine Wort, das so viele Gesichter hat. “

(Copr. Nane Neufeld / 1.2016)

Eine befreundete Autorin hat ihre neue Seite auf Facebook eingerichtet und mit einem wie ich finde, ganz wunderbaren Gedicht gestartet.
Ich freue mich, es mit euch teilen zu dürfen.
ALLES LIEBE 🙂

23.01. Tag der Handschrift

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Sie sind viel zu selten geworden, die kleinen handschriftlichen Notizen in den Zeiten der digitalen Kurznachrichten.
Wieviel sagt die Handschrift über uns aus? Und wieviel erfahren wir vielleicht nie, weil wir sie von unserem Gegenüber gar nicht mehr kennen? ;):?

Deshalb meine Wochenendgrüße heute einmal so:

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(P.s. ich habe nicht gesagt, dass sie schön ist ;)😂)

Geduld

Das mit der Geduld ist so eine Sache.
Wenn man sie braucht, versteckt sie sich zu oft. Oder sie rennt davon und schreit noch von Weitem „Drei aus!“ , während sie auf ihrem sicheren, nicht einnehmbaren Ort grinst.
Während wir uns die zu Berge stehenden Haare raufen und es nur noch Sekunden dauern kann, ehe der Schaum vor unserem Mund austritt, lächelt sie unnachgiebig aus der Ferne.

So geschehen auch an diesem Morgen, an dem ich „nur schnell“ für eine befreundete Autorin ihren Datensatz zum Buchdruck angleichen und ein neues Cover hochladen wollte.
Mein hp., und ich bin wirklich nett zu ihm, war allerdings heute Morgen im Gegensatz zu mir, nicht so sehr auf „hurtig“ eingestellt.
Vielmehr glich der sich ewig wie elendig langsam drehende „Bitte Warten“-Kreis schon eher einer Arbeitsverweigerung.
Seit zwei Stunden das gleiche Spiel und die Arbeit an meinem Manuskript, das seit halb sechs auf mich wartet, wird immer weiter und weiter nach hinten geschoben. 

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Während der Wartezeit stöbere ich mit dem Handy im Netz. Bin überrascht, wie viele „wiki- … und …-wiki“ – Seiten es gibt. Ich stoppe und  bleibe auf „Yogawiki“ hängen.
Dort heisst es, das Adjektiv „geduldig“ steht für eine Tugend. Für ein Persönlichkeitsmerkmal, das man auch kultivieren kann.
Vielleicht sollte ich mich und ES „kultivieren“ und mich öfter in solche Situationen begeben.

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Den PC einfach mal mit zwei oder drei großen gleichzeitig geöffneten Programmen fordern und mich selbst dabei in beidem üben, was man so gemeinhin mit Geduld verknüpft: „ausdauernd und nachsichtig zu sein“ ebenso wie die Fähigkeit zu haben  „zu warten, und Schwierigkeiten mit Gelassenheit und Standhaftigkeit zu ertragen“.

Während des Lesens des Artikels auf meinem Handy hat sich der Bearbeitungsbalken auf dem PC tatsächlich von 5 auf 8 Prozent geschoben.
Ja, ganz sicher, es ist noch Zeit und Luft, um die Fähigkeiten an diesem Morgen zu trainieren .
(Den zwischenzeitlichen Gesamtabsturz des lieben hp lasse ich dabei einmal unerwähnt.)
Yogawiki gibt sogar einige Tipps zum Training gratis dazu.
Die klassische Autosuggestion betreibe ich bereits seit zwei Stunden. Ich bin froh, dabei allein zu Hause zu sein, um nicht die kritischen Blicke der Fremden zu ertragen, die mich meditationsgleich :“ich bin geduldig“ wiederholend murmeln hören.

Nach den vergangenen zwei eher ereignislosen Stunden, starte ich Phase 2: die entwicklungsbezogene Affirmation : „Ich entwickele Geduld!“

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Noch eine halbe Stunde später seht ihr mich beim Schreiben dieses blogs. Ein Schelm, der dabei denkt, die ersten beiden Trainingseinheiten waren umsonst ; -)

Ganz offensichtlich befinde ich mich mitten in Phase 3: der Wunder – Affirmation. „Angenommen, ich wäre geduldig, wie würde sich das dann anfühlen? Was würde sich ändern und wie würde ich reagieren?“

Auf die von Yogawiki vorgeschlagene Meditation habe ich verzichtet. Fand es doch ein wenig bedenklich, das Frühstück der zwei von drei Kindern vor der Schule ausfallen zu lassen, nur um die Geduld in der Meditation zu kultivieren …

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Der blinkende Cursor auf dem Bildschirm holt mich von diesem Geistestripp zurück. 21 Prozent Fortschritt und ich beginne zu hoffen, dass der hp heute meine fast grenzenlose Nachsicht spürt und sich nicht dafür entscheidet, irgendwo auf dem Weg der nur noch fehlenden 79% gänzlich das Licht auszuschalten.

Die Hochrechnung bei gleichbleibender Hochladegeschwindigkeit deutet unmissverständlich an, dass es „noch etwas“ bis zum Finale  dauern wird.
Getreu dem Motto „wenn nichts mehr hilft, dann ablenken“ greife ich auf meinen Stapel und nach einem Manuskript.
Dankbar dafür, daß es für mich altmodische Ausdruckerin auch noch handschriftliche Arbeiten gibt, schlage ich es auf, und übe ich mich weiter im Kultivieren.

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Start in diesen Morgen und eine große, große  Portion Geduld. Scheint man doch ohne diese Tugend mitunter schnell an seine Grenzen zu stoßen. Und dann hilft nur noch eines: Humor.

Alles Liebe, eure Nadin

Die Schneeflocke

Eine Schneeflocke, Rein, Weiß, Unberührt. Sinkt zu Boden, Schwebt, Tanzt, Zu ihrer eigenen Melodie. Mal will sie Nach rechts, Mal nach links, Dann doch wieder höher. Beobachten Wir ihren Flug, Diesen Tanz Der Freiheit. Einzigartig In Form, Farbe Und Gestalt. Scheint sie sich Auf dem Boden Ununterscheidbar Zu vereinen. Wenn sie Als wärmende Decke Geborgenheit […]

Vom Schreiben schreiben II

Ich drücke mich. Vor der Korrektur des neuen Manuskripts. 308 Seiten gewissenhaft von meinem unerlässlichen  Mainzelmännchen lektoriert und korrigiert, warten geduldig im PC auf die Bearbeitung. Abgelenkt habe ich mich. Ich gebe es offen und ehrlich zu. Mit den Weihnachtsferien der Kinder, dem ungeplanten Schreiben eines neuen Manuskripts und einiger ebenso zeitintensiver, wie nervenaufreibender Renovierungsarbeiten […]