Wer hat an der Uhr gedreht…

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Der heutige Montagmorgen beginnt irgendwie skurril.
Die Uhr auf dem Handy im Schlafzimmer zeigt kurz vor halb 5.
Unser Körper hingegen gaukelt uns vor, es wäre Zeit endlich einmal aufzustehen.
In der Küche angekommen, zeigt die nicht umgestellte  Wanduhr halb sechs.

Das kann an so einem Morgen ganz schön verwirrend sein. So ein Zeitzonenwechsel nach einer kurzen Treppe mit 15 Stufen.
Manch einer mag in diesem Fall von Jetlag sprechen, ein anderer spricht an diesem Morgen vielleicht noch gar nichts und ein dritter, so wie ich, freut sich fast über die gewonnene Arbeitsstunde am Morgen, bevor das übrige Leben im Haus erwacht.

So fühlt er sich an. Der Morgen nach dem längsten Wochenende. Nicht nur für diejenigen unter uns,  die exzessiv gefeiert haben. Die Zeitumstellung hat uns fest im Griff.
Sie hat unwiderruflich begonnen, die Winterzeit.
In der es um fünf dunkel ist.  Morgens wie abends übrigens.

In meinem Kaffee ist die frisch geöffnete Milch gestockt. Irgendetwas scheint auch den Biorhythmus dieser eigentlich fast nicht klein zu kriegenden H-Milch gestört zu haben.
Kleine Schneeflocken schwimmen auf der Kaffeeoberfläche.
Eher eisschollengleich verdecken sie das muntermachende Getränk und tragen meine Gedanken sofort hin zu meinen Projekten.
Zu meinen Projekten, die sich gerade so türmen wie die Schneeberge, die das Räumfahrzeug in den frühen Morgenstunden nach Neuschnee am Straßenrand zusammenschiebt.

Die Prioritäten sind klar verteilt und der erste Schritt zur Überquerung dieser Gletscherwelt damit getan.
Allein aus zeitlichen Gesichtspunkten habe ich nach der Erkenntnis und Einsicht, dass ich Weihnachten nicht um vier Wochen nach hinten schieben kann, die Zähne zusammengebissen und die Nüsse geknackt.
Ein Kleinod an Weihnachtsgeschichten ist entstanden, die nach der Korrektur und Formatierung am langen Wochenende nun ihren Weg ins Lektorat beschreiten.
In der Hoffnung noch pünktlich zu den Weihnachtseinkäufen fertig zu werden, erzählen sie euch Geschichten aus der besinnlichen Zeit. So wie das Leben nun einmal ist: mal gemütlich, mal heiter und nicht selten nachdenklich stimmend.
Ihr lieben Mädels vom Lille Cafe: ich freue mich sehr über euren Anstoß.
Mit eurer Anfrage zu einer Lesung habt ihr mich – kurz nach der Verzweiflung über nicht vorhandenes eigenes Weihnachtsmaterial und Ermangelung an Zeit –  miz dieser Idee angespornt und neugierig gemacht.

Neugierig auf die Weihnachtsgeschichten, die in mir schlummern, passend zum Thema : „zauberhaft und weihnachtsweise“.
Ich freue mich , wenn ich es rechtzeitig schaffe, dieses Baby auf seine weihnachtliche Reise zu schicken und mich und euch damit zu beschenken.

Nun aber genug davon, bis zum heiligen Fest ist noch Zeit. Jetzt liegt sie ersteinmal vor uns: die dunkle Zeit.
Möge die Macht mit euch allen sein, diesen Vitamin D  Mangel mit einem Spaziergang an der frischen Luft auszugleichen. Euch nicht anstecken zu lassen von dem kommenden Grau und zuversichtlich weiter an allen Projekten zu arbeiten. Mit dem Mut und der Gewissheit, dass sie euch, von Erfolg gekrönt strahlen lässt….egal wie spät es gerade ist.

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2 Gedanken zu “Wer hat an der Uhr gedreht…

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