Wenn eine Frau in den ersten drei dunklen Stunden des Morgens um gefühlte 15 Jahre altert könnte das an einer zerschossenen Formatierung im kindl-Format liegen, die bei der Vorschau nicht angezeigt wurde. Ich hoffe, ich habe jetzt alles behoben und ihr könnt nach 48 Stunden das ebook im angemessenen Stil lesen. Danke für euer Verständnis und ein wunderbares Wochenende wünsche ich euch. VG Nadin

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Ich hab s getan….

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Geklickt und geklickt…. und mir die Haare gerauft….und wieder geklickt….und noch mal gerauft….
Und es dann doch getan….

Ihr Lieben, ich möchte euch so herzlich danken, für all eure Unterstützung im letzten Jahr.
Mein Weihnachtsbaby…ist auf dem Weg durch die Amazon ebook Prüfung, und ich freue mich so sehr euch pünktlich zum ersten November mein allererstes Ebook vorstellen zu dürfen.

Weihnachtsgeschichten mal gemütlich, mal heiter, mal besinnlich und mal nachdenklich stimmend, mit Geschichten wie sie eben nur das Leben kennt und schreibt.

Ich danke euch von Herzen und atme jetzt auf, nachdem ich ein paar Gedichte entfernt habe, deren Formatierung mich schier an den Rand des Wahnsinns getrieben hat….

Ich halte mit und für euch die Augen offen…bis zum Startschuss auf der Amazonplattform.
Die Print Version erscheint auf JEDEN Fall noch in den nächsten zwei bis drei Wochen, so dass ihr euch getrost bei anderen Geschenkideen zurücknehmen könnt 😉
Ich danke euch allen nochmals von Herzen . Dieses ebook ist mein „Danke“ an euch.
Ich gebe euch Bescheid wenn es endgültig soweit ist.
Alles Liebe, Eure Nadin

Wer hat an der Uhr gedreht…

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Der heutige Montagmorgen beginnt irgendwie skurril.
Die Uhr auf dem Handy im Schlafzimmer zeigt kurz vor halb 5.
Unser Körper hingegen gaukelt uns vor, es wäre Zeit endlich einmal aufzustehen.
In der Küche angekommen, zeigt die nicht umgestellte  Wanduhr halb sechs.

Das kann an so einem Morgen ganz schön verwirrend sein. So ein Zeitzonenwechsel nach einer kurzen Treppe mit 15 Stufen.
Manch einer mag in diesem Fall von Jetlag sprechen, ein anderer spricht an diesem Morgen vielleicht noch gar nichts und ein dritter, so wie ich, freut sich fast über die gewonnene Arbeitsstunde am Morgen, bevor das übrige Leben im Haus erwacht.

So fühlt er sich an. Der Morgen nach dem längsten Wochenende. Nicht nur für diejenigen unter uns,  die exzessiv gefeiert haben. Die Zeitumstellung hat uns fest im Griff.
Sie hat unwiderruflich begonnen, die Winterzeit.
In der es um fünf dunkel ist.  Morgens wie abends übrigens.

In meinem Kaffee ist die frisch geöffnete Milch gestockt. Irgendetwas scheint auch den Biorhythmus dieser eigentlich fast nicht klein zu kriegenden H-Milch gestört zu haben.
Kleine Schneeflocken schwimmen auf der Kaffeeoberfläche.
Eher eisschollengleich verdecken sie das muntermachende Getränk und tragen meine Gedanken sofort hin zu meinen Projekten.
Zu meinen Projekten, die sich gerade so türmen wie die Schneeberge, die das Räumfahrzeug in den frühen Morgenstunden nach Neuschnee am Straßenrand zusammenschiebt.

Die Prioritäten sind klar verteilt und der erste Schritt zur Überquerung dieser Gletscherwelt damit getan.
Allein aus zeitlichen Gesichtspunkten habe ich nach der Erkenntnis und Einsicht, dass ich Weihnachten nicht um vier Wochen nach hinten schieben kann, die Zähne zusammengebissen und die Nüsse geknackt.
Ein Kleinod an Weihnachtsgeschichten ist entstanden, die nach der Korrektur und Formatierung am langen Wochenende nun ihren Weg ins Lektorat beschreiten.
In der Hoffnung noch pünktlich zu den Weihnachtseinkäufen fertig zu werden, erzählen sie euch Geschichten aus der besinnlichen Zeit. So wie das Leben nun einmal ist: mal gemütlich, mal heiter und nicht selten nachdenklich stimmend.
Ihr lieben Mädels vom Lille Cafe: ich freue mich sehr über euren Anstoß.
Mit eurer Anfrage zu einer Lesung habt ihr mich – kurz nach der Verzweiflung über nicht vorhandenes eigenes Weihnachtsmaterial und Ermangelung an Zeit –  miz dieser Idee angespornt und neugierig gemacht.

Neugierig auf die Weihnachtsgeschichten, die in mir schlummern, passend zum Thema : „zauberhaft und weihnachtsweise“.
Ich freue mich , wenn ich es rechtzeitig schaffe, dieses Baby auf seine weihnachtliche Reise zu schicken und mich und euch damit zu beschenken.

Nun aber genug davon, bis zum heiligen Fest ist noch Zeit. Jetzt liegt sie ersteinmal vor uns: die dunkle Zeit.
Möge die Macht mit euch allen sein, diesen Vitamin D  Mangel mit einem Spaziergang an der frischen Luft auszugleichen. Euch nicht anstecken zu lassen von dem kommenden Grau und zuversichtlich weiter an allen Projekten zu arbeiten. Mit dem Mut und der Gewissheit, dass sie euch, von Erfolg gekrönt strahlen lässt….egal wie spät es gerade ist.

🎼 Manic Monday 🎶

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Wenn ein Montag beginnt, als wären die Höllentore geöffnet worden und „2012“  läuft zeitgleich mit „Godzilla“ vor unserem Fenster ab, wagen wir nicht daran zu denken, dass dies eigentlich erst der Beginn einer neuen Woche ist.

Wenn wir uns abends erschlagen fühlen, als hätten wir eine 80 Stunden Woche hinter uns.

Wenn alle Emotionen, die ein menschlicher Geist und Körper hervorbringen kann, zeitgleich mit aller Macht und Kraft nach uns greifen, fällt es selbst den Optimisten unter uns schwer, daran zu glauben, dass das Pensum an Tickets für diese BergundTalbahn für diese Woche damit wohl aufgebraucht ist.

Wir hoffen, um nicht zu verzweifeln,  dass es ab jetzt nur noch besser werden kann.

Vielleicht fallen wir dann abends in alte kindliche Muster zurück und verdrängen den eigenen aufkommenden Gedanken an Wahn, wenn wir der Puppe oder dem Kuscheltier des eigenen Kindes liebevoll über den Kopf streichen und ihm von den Erlebnissen der letzten Stunden berichten.
Inständig hoffend, dass uns niemand dabei beobachtet. Wüssten wir doch selbst nicht, wie wir es und uns in dem Moment erklären sollen.

Ein Gespräch am Abend über mögliche Zeitreisen birgt einen kleinen Hoffnungsschimmer.

Dem Chaos zu entfliehen und ihm nach vorne zu entkommen.
In der Zukunft mit einem geklärten Blick darauf zu schauen, erleichtert aufzuatmen und zusehen, dass sich alles zum Guten aufgelöst hat.

Die Hoffnung auf diese Möglichkeit schwindet bei der genaueren Betrachtung von Anziehungskraft, Erdkrümmung und der nötigen Geschwindigkeit.
Nach einem Jahr im All ein paar Sekunden zu gewinnen, bringt uns für heute nicht wirklich weiter weg in die Zukunft.
Wobei das Jahr im All in der Stille und Schwerelosigkeit, uns auch unabhängig von der Relativitätstheorie als eine verlockende Alternative erscheint.

Nachdem wir aber den steinigen Weg von Alexander Gerst auf seinem Trip ins All verfolgt haben ( Anm.: Nach den 16 Monaten Basistraining folgt die 60-Stunden-Woche mit dem fortgeschrittenen Training, ehe es noch ein „Increment Specific Training“ gibt …),  fällt diese Option als kurzfristige Lösung -genannt Fluchtmöglichkeit – aus.

Also bleibt das, was wir doch am besten kennen.
Zwingt uns das Leben doch dieses, unser „Basistraining“ ständig zu wiederholen. Dranzubleiben, die Zuversicht darauf nicht zu verlieren, dass es irgendwann wieder in eine andere Richrung und zwar: aufwärts geht.
Einen langen Atem zu wahren und den Humor dabei nicht zu verlieren.

Gab es doch schon so viele Katastrophen an den Montagen dieser Zeit; reiht sich der unsrige nahtlos ein in die berühmte Analogie neben den Börsencrash am schwarzen Montag von 1987, den Abgasskandal von VW oder das Hochwasser von Japan.

Gott dankend, dass heute endlich Dienstag ist. Laut einer Yoga Seite im Netz ist Dienstag „ein aktiver Tag und ein Tag des Erfolgs“.
Ist doch der Mars heute unser Begleiter, der uns Mut und Kraft mit seinem roten Leuchten schenkt…;)

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen gelungenen Start in diesen Tag!

Das Kind braucht einen Namen

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Neun Monate haben wir Zeit uns einen Namen für den neuen kommende  Erdenbürger zu überlegen. Manch Unentschlossene unter uns sogar ein paar Tage länger.

Dann sind wir nicht nur schwanger gut sichtbar am Bauch, sondern gehen mindestens genauso lange schwanger mit der Frage, mit welchem Namen wir unserer Kind bald rufen wollen.

Viele Namen fallen unabhängig von der wohlklingenden Buchstabenkombination aus, weil wir sie automatisch und blitzschnell mit lebenden Personen assoziieren.
„Nein, die war hässlich,  ein anderer dumm, ein weiterer unberechenbar und ein vierter auf irgendeine andere Weise auffällig …“
Ein jeder von uns kennt sie, die Namen seiner Kindheit. Von den Gesichtern, die lange verdrängt, schließlich Jahre später zu einem unumstößlichen Ausschlusskriterium werden, wenn ihr Name plötzlich auf einer „engeren-Auswahl-„Liste auftaucht.

So prägen sie uns, die Elisabeths und Fritze dieser Welt, wenn wir spontan vehement unser Veto einlegen.

Nun verhält es sich beim Schreiben so, dass wir oft plötzlich bei einem aufflackernden Gedanken, einen Mann oder eine Frau beschreiben noch bevor wir  an DEN Punkt geraten, ihnen einen Namen zuschreiben zu müssen. Können wir doch nicht dauerhaft  von „er oder sie“ sprechen und alle anderen,  sie auszeichnenden Attribute haben wir auch genug erwähnt.

Das ist nicht selten der Punkt, an dem wir den bis dahin fließenden Schreibprozeß unterbrechen und ernsthaft beginnen nachzudenken, wohingegen alles andere bisher eher improvisierend aus unserer Feder lief.

Dann kommt er wieder einmal: der große Seufzer. Bei dem wir gleichzeitig versuchen, nicht den bis zum bersten gespannten roten Faden im Kopf zu verlieren.
Die ersten einfallenden Namen werden vertrieben: „Nein,  so heisst mein Nachbar, die Kollegin oder der Bäcker um die Ecke…“
Keiner von ihnen  möchte sicher an diesem Morgen der „Schlächter in der Kleinstadt oder ein beziehungsbedrohender Seitensprung“ sein.
Hin und wieder, und das nicht zu selten, muss ich das fulminante, sich ins Unermessliche steigernde, Grübeln beenden, weil es droht, die Geschichte im Kopf zu vegessen. Meine Figuren laufen dann als „XYZ“ oft begleitet von „ABC“ weiter durch die Geschichte.

Das geht noch ganz gut, wenn wir nur ein oder zwei Figuren haben. Bei Mehreren erschwert dieser Buchstabensalat  die Konzentration unnötig, ehe sie schließlich gänzlich schwindet.

Also steht die Entscheidung fest. Sie ist quasi gefallen und muss „nur noch“ umgesetzt werden: Sobald sich ein wenig schreibarme Luft im Raum befindet, muss ein „Namensbuch“ angelegt werden.
Idealerweise mit ausreichend männlichen und weiblichen Wahlmöglichkeiten gefüllt, belegt und verbundenen mit kennzeichnenden  Attributen, die mein Kopf ihnen automatisch und meist unumstößlich zuweist.
Ein kleines Nachschlagewerk,  das dann in solchen Situationen hilft, vergleichbar den Bestsellern über Kindernamen.

Eine Namensenzyklopädie, die einmal kurz geöffnet Hilfe verspricht.
Immer dann, wenn wir an einem dunklen Morgen grübeln, wer wohl wen im Wohnzimmer erschlagen  hat oder dort gerade sinnlich verführt.