Die Reise, ich und Es

„Wo willst du denn hin?“
„Ich weiß es nicht.“
„Wie soll das denn gehen? Ohne Ziel?“
„Ich hab doch eines.“
„Und wie soll das heißen? “
„Weg.“
„Weg ist kein Ziel. Nur der Anstoß zur Abfahrt! “
„Weg ist weg. Und weg ist weit!“
„Weg von was oder von wem denn?“
„Weg von mir.“
„Wie soll das denn gehen? Eine Reise weg von dir? “
Schweigen.
„Gehst du nicht mit auf deine eigene Reise?“
Schweigen.
„Ich denke du solltest dein Ziel ein bisschen genauer definieren!“
„Das mache ich dann auf dem Weg.“
„Auf dem Weg nach wo? Und jetzt sag nicht wieder „weg“!“
„Ich weiß es doch nicht. Nur hier geht’s nicht weiter!“
„Geht „es“ oder „du“ nicht weiter?“
„Ist das nicht dasselbe?“
„Nein.“
Ein fragender  Blick.
“ Du kannst „es“ aber hinter dir lassen und alleine weitergehen.“
„Du meinst, ich soll lieber „es“ auf die Reise schicken? “
Ein Nicken.
“ Nur  „es“ auf die Reise nach „weg“?“
„Ja.“
„Aber was ist, wenn „es“ ein so großer Teil von mir ist?“
„Dann solltest du „es“ nachher zum Bahnhof begleiten und dich gebührend von ihm verabschieden bevor „es“ auf Reisen geht!“

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Ein Gedanke zu “Die Reise, ich und Es

  1. Geh nicht so weit mein kleiner Freund, möchte man dir, abgewandelt die Textzeile eines alten Hits, hinterher rufen. Wir werden dich vermissen und deine schönen Beiträge! Einen schönen sonnigen Sonntag nah bei uns!

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